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von Armin, 02. Mai 2010 (geändert am 27.12.10)   

Die Idee zu Elleven entstand bereits 2001, als Ex-Chandelier-Drummer Tom Jarzina zusammen mit Stephan Scholz (ebenfalls Ex-Chandelier) und Julia Graff ein neues Prog-Projekt ins Leben rufen wollte. Der Stil sollte poppiger ausgelegt sein als noch in früheren Jahren, Retro-Zitate allerdings nicht ausgeschlossen. Man versuchte zunächst zu dritt erstes Material zusammenzustellen, nach kurzer Zeit trat der Formation der Ex-Brainside-Keyboarder Armin Riemer bei und komplettierte den Sound. Stephan Scholz trennte sich aus beruflichen Gründen vom Projekt und zog nach Süddeutschland.

Auf der Suche nach einer neuen kompletten Besetzung stellte sich der neue Gitarrist Carsten Hütter als echter Glücksfall heraus. Auf einen Bassisten verzichtete man in dieser Zeit zunächst und widmetet sich dem Songwriting. Elleven sammelte Material, es wurde gesichtet, getextet, umarrangiert und 2004 stand die endgültige Auswahl für die erste CD fest.

Elleven wollten den Weg bewusst umgekehrt gehen: eine CD aufzunehmen war oberstes Ziel, Gigs sollten erst mit dem finalen Material in Angriff genommen werden. Die Produktion des Erstlings nahm allerdings ganze drei Jahre in Anspruch. Mit Roger Weitz, der nicht nur die Regler im Studio betreute sondern auch den Bass einspielte, konnten man einen alten Hasen für das Projekt gewinnen. Weitz spielte bereits in einigen Bands, derzeit ist er bei Flying Circus und bei Thin Crow an den Keyboards (und auch an der Mandoline) aktiv.

Auch die Kernbesetzung der Band sammelte bereits bei unterschiedlichen Projekten Erfahrung. Julia Graff nahm mit der Pop-Formation april.days aus dem Stuttgarter Raum bereits 2004 ihr erste CD auf, Armin Riemer konnte sowohl Studio- als auch Liverfahrung sammeln, Carsten Hütter war mit mehreren Coverbands auf der Bühne und Tom Jarzina nahm mit erfolgreichen Prog-Band Chandelier die CD »Timecode« auf, mit der er zudem auf kleiner Europa-Tournee war.

Die erste CD insight ist stimmungsvoller, rockiger Progressive-Pop, der die musikalischen Einflüsse der einzelnen Mitglieder wirkungsvoll durchklingen lässt. Melodische Gitarrensoli, variables Schlagzeugspiel, großräumige Keyboard-Flächen und ein ausdrucksstarker Gesang – vereint auf dem 64-minütigen Erstlingswerk.

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